Bodenökologie: Mikrobiologie und Bodenenzymatik Band III: - download pdf or read online

By Prof. Dr. Franz Schinner, Mag. Renate Sonnleitner (auth.)

ISBN-10: 3642604056

ISBN-13: 9783642604058

ISBN-10: 3642643922

ISBN-13: 9783642643927

Wesentliche Grundlagen und Anwendungsbereiche der Bodenmikrobiologie und -enzymatik sind in vier Einzelbänden umfassend dargestellt. Band I "Grundlagen, Klima, crops und Bodentyp" gibt einen Überblick über den spezifischen Lebensraum Boden, die den Boden besiedelnden Organismen sowie die im Boden ablaufenden biochemischen Umsetzungen. Band II "Bodenbewirtschaftung, Düngung und Rekultivierung" beschreibt den Einfluß von konventionellen und alternativen Bodenbewirtschaftungsformen auf verschiedene Bodenparameter; dabei werden besonders Nutzungsform, Bearbeitung und Düngung betrachtet. "Pflanzenschutzmittel, Agrarhilfsstoffe und organische Umweltchemikalien" bilden den Schwerpunkt von Band III, während "Anorganische Schadstoffe" im Band IV beschrieben werden.

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Unabhangig von ihrem Umfang konnen Veroffentlichungen stets nur Momentaufnahmen des jeweiligen Wissens- und Erkenntnis standes ihrer Autoren seine Als Kinder, die nach ihrem Er scheinen nicht mehr weiterwachsen, tragen sie daher stets die unausgesprochene Entschuldigung fur diesen Mangel in sich. Bei einem Gebiet wie dem hier behandelten, dessen systemati sche Untersuchung vor mehr als sechs Jahrzehnten begann, darf der Leser aber neben der zumindest fur ihn weitgehend willkur lichen und verhaltnismaBig kleinen Auswahl eingehender unter suchter Systeme ein Angebot ordnender Prinzipien und eine Ac wagung ihrer Gultigkeit erwarten.

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Unbelastete Böden zeigen häufig einen Zn-Gehalt zwischen 10 und 80 mglkg. In belasteten Böden können Gehalte bis 5000 mg/kg nachgwiesen werden. Bezogen auf Böden der Schweiz wurde für Zink ein Gehaltsbereich (80% aller Meßwerte) von 35--89 mglkg (Oberboden) und 2~2 mglkg (Unterboden) angegeben (Statistisches Jahrbuch der Schweiz 1994). Zink ist neben Fe, Al und Cu eines der am häufigsten verwendeten Metalle. Bezogen auf das Jahr 1980 wurde die Zinkproduktion mit zirka sechs Millionen Tonnen veranschlagt.

Jährlich werden weltweit etwa 40000 t Blei aus diesen Quellen freigesetzt (Wilke 1986). Blei liegt in Gesteinen vornehmlich in silikatischer und sulfidischer Bindung vor. Der mittlere Pb-Gehalt der Erdkruste beträgt 15 mg/kg; in Gneisen und Schiefern können bis zu 70 mg/kg vorliegen. Höhere Pb-Gehalte treten vor allem in Böden aus bleierzhaltigen Gesteinen auf. Mit Ausnahme der A hHorizonte und der organischen Auflagen weisen die Pb-Gehalte der Böden weitgehende Übereinstimmung mit jenen ihrer Ausgangsgesteine auf.

Bei der Verbrennung entsteht Pb-Oxid, das durch Zusatz von Halogenalkanen in leicht flüchtiges Pb-Bromid und Pb-Chlorid umgewandelt wird, welches in die Atmosphäre gelangt. In den Auspuffgasen liegt Blei vorwiegend in Form leicht löslicher Bleihalogenide (PbBrCI, PbBrClxNH4Q) vor. Die Halogenide reagieren in der Atmosphäre mit Sulfaten [(NH4hS04, NH4HS0 4, H2S04] zu schwerlöslichen Bleisulfaten; es können auch Bleicarbonate und -oxide gebildet werden. Stadtböden können 40 bis 5300I-1g/g Pb enthalten.

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Bodenökologie: Mikrobiologie und Bodenenzymatik Band III: Anorganische Schadstoffe by Prof. Dr. Franz Schinner, Mag. Renate Sonnleitner (auth.)


by John
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